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Verkaufsgebühren im Vergleich: wer zahlt was, und worauf

6 Min. Lesezeit

Als privater Verkäufer zahlst du in Deutschland auf eBay.de, Vinted und Kleinanzeigen mit „Sicher bezahlen“ keine Verkaufsprovision; bei Vinted und Kleinanzeigen trägt der Käufer die Gebühr. Gewerblich auf eBay.de, auf Etsy, Depop und Whatnot zahlst du, und dann zählt, worauf die Gebühr berechnet wird. Jede Regel unten stammt von der Seite der Plattform, geprüft am 2. Oktober 2026.

Wo verkaufst du in Deutschland ohne Gebühren?

Ohne Verkaufsprovision verkaufst du als Privatperson auf eBay.de, Vinted und Kleinanzeigen. eBay.de schreibt auf seiner Seite für private Verkäufer: „Der Verkauf von Artikeln auf eBay.de ist innerhalb Deutschlands kostenlos.“ Vinted schreibt: „Auf das Hochladen und Verkaufen von Artikeln auf Vinted wird keine Gebühr erhoben.“ Kleinanzeigen schreibt zu „Sicher bezahlen“: „Für Verkäufer ist dieser Service kostenlos“, die Gebühr tragen die Käufer.

Kostenlos heißt nicht ohne Kosten. Optionale Extras kosten auch Privatverkäufer etwas: auf eBay.de zum Beispiel Zusatzoptionen und Angebote über das Freikontingent hinaus, auf Vinted das Pushen von Artikeln, auf Kleinanzeigen Anzeigen oberhalb der Grenzwerte, die in der Hilfe stehen (Gebühren bei Kleinanzeigen (Kleinanzeigen Hilfe)). Wer gewerblich auf Kleinanzeigen anbietet, zahlt laut Kleinanzeigen je nach Kategorie andere Gebühren. Und wer Ware zum Wiederverkauf einkauft, dem empfiehlt eBay.de ein gewerbliches Konto, für das andere Gebühren gelten.

Was berechnet jede Plattform, und worauf?

Privat zahlst du auf eBay.de, Vinted und Kleinanzeigen mit „Sicher bezahlen“ keine Verkaufsprovision; gewerblich auf eBay.de, bei Etsy, Depop und Whatnot zahlst du, und die Grundlage unterscheidet sich je Plattform.

Gebührenmodelle in Deutschland, geprüft am 2. Oktober 2026
PlattformWas der Verkäufer zahltBerechnet aufVersandQuelle
eBay.de, privatKeine Verkaufsprovision innerhalb Deutschlands; Gebühren für Zusatzoptionen und über das Freikontingent hinausEntfälltDu legst den Versand fest und kaufst das EtikettGebühren für private Verkäufer (eBay.de Hilfe)
eBay.de, gewerblichVerkaufsprovision: Prozentsatz je Kategorie plus Fixbetrag pro BestellungGesamtbetrag: Artikelpreis, Versand, Umsatzsteuer und weitere GebührenDu legst den Versand fest und kaufst das EtikettGebühren für gewerbliche Verkäufer (eBay.de Hilfe)
VintedNichts; optionale Push-Funktionen kostenEntfälltKäufer zahlt Versand und KäuferschutzgebührIst das Verkaufen auf Vinted kostenlos? und Preisliste (Vinted)
Kleinanzeigen mit „Sicher bezahlen“Nichts; der Käufer zahlt die ServicegebührEntfälltKäufer übernimmt die Versandkosten, du rufst das Etikett in der App abSo funktioniert der Verkauf mit „Sicher bezahlen“ (Kleinanzeigen Hilfe) und Sicher bezahlen (Kleinanzeigen)
EtsyEinstellgebühr pro Artikel, Transaktionsgebühr, ZahlungsbearbeitungsgebührTransaktion: Artikel + Versand + Geschenkverpackung; Zahlung: Gesamtbetrag inkl. Versand und SteuernDu legst den Versand festGrundlegendes zu Etsy-Gebühren (Etsy Hilfe)
Depop, Verkäufer in DeutschlandVerkaufsgebühr plus Zahlungsabwicklung über PayPalArtikelpreis ohne Steuern, plus Versand ohne Depop-VersandetikettDu verschickst selbstSeller fees and charges (Depop Help Centre, englisch)
WhatnotVerkaufsgebühr je Kategorie und Stufe, zzgl. MwSt., plus ZahlungsabwicklungVerkaufsgebühr: Artikelpreis; Zahlungsabwicklung: Gesamtbestellwert inkl. Versand und SteuernKäufer zahlt den VersandWhatnot-Verkäufergebühren (Whatnot Hilfe)

Die aktuellen Prozentsätze stehen bewusst nicht hier: Sie ändern sich, und eine Seite, die sie abschreibt, veraltet still. Die verlinkte Quelle hat den gültigen Satz; aktuelle Werte prüfen und im Nettoerlös-Rechner eintragen. Wie schnell sich Gebühren bewegen, zeigt Whatnot: Die Gebührenstruktur wurde am 21. September 2026 umgestellt.

Warum ist die Grundlage wichtiger als der Satz?

Die Grundlage ist wichtiger als der Satz, weil derselbe Prozentsatz auf verschiedenen Grundlagen verschieden viel kostet. eBay.de berechnet die Verkaufsprovision gewerblicher Verkäufer auf den Gesamtbetrag: „Artikelpreis, alle Bearbeitungsgebühren, die Kosten für den vom Käufer gewählten Versanddienst, die Umsatzsteuer und alle weiteren anfallenden Gebühren“. Whatnot berechnet seine Verkaufsgebühr auf den Artikelpreis allein, nur die Zahlungsabwicklung läuft auf Versand und Steuern.

Rechenbeispiel: derselbe Beispielsatz auf verschiedenen Grundlagen
GrundlageBetrag bei 40 € Artikel + 5 € VersandGebühr bei angenommenen 10 %
Nur Artikelpreis40,00 €4,00 €
Artikel + Versand45,00 €4,50 €
Artikel + Versand + 5 € Zusatzgebühren50,00 €5,00 €

Rechenbeispiel, kein Angebot einer Plattform: Die 10 % sind ein angenommener Beispielsatz, nicht der aktuelle Satz von eBay, Etsy oder sonst wem. Das Beispiel zeigt nur, dass dieselbe Zahl auf einer breiteren Grundlage mehr kostet. In Deutschland enthalten Endpreise die Umsatzsteuer schon, deshalb steckt sie bei Privatkäufen im Artikelpreis.

Was zahlen Käufer zusätzlich zu deinem Preis?

Auf Vinted und Kleinanzeigen zahlt der Käufer eine Gebühr obendrauf. Vinted berechnet laut Preisliste eine Käuferschutzgebühr aus einem prozentualen Anteil am Artikelpreis und einem festen Betrag. Kleinanzeigen berechnet bei „Sicher bezahlen“ eine Servicegebühr „abhängig vom Verkaufspreis“. Derselbe Preis kostet den Käufer also je nach Plattform einen anderen Endbetrag.

Gebühren auf der Käuferseite
PlattformGebühr für den KäuferQuelle
VintedKäuferschutzgebühr, im Endpreis an der Kasse enthaltenIst das Verkaufen auf Vinted kostenlos? und Preisliste (Vinted)
KleinanzeigenServicegebühr bei „Sicher bezahlen“, nicht bei Barzahlung bei AbholungSo funktioniert der Verkauf mit „Sicher bezahlen“ (Kleinanzeigen Hilfe) und Sicher bezahlen (Kleinanzeigen)
DepopLaut Depop-API nur für Käufer in Großbritannien und den USAFees (Depop Selling API, englisch)

Für deinen Preis heißt das: Wer auf Vinted einen Artikel für 40 € sieht und auf eBay.de für 40 € mit Versand, vergleicht zwei verschiedene Endbeträge. Rechne beim Preisvergleich mit dem, was der Käufer am Ende zahlt.

Ist eBay oder Vinted günstiger zum Verkaufen?

Als Privatperson zahlst du auf beiden keine Verkaufsprovision, der Unterschied liegt beim Käufer und beim Versand. Auf Vinted zahlt der Käufer Käuferschutz und Versand, auf eBay.de legst du den Versand selbst fest. Als gewerblicher Verkäufer zahlst du auf eBay.de die Verkaufsprovision auf den Gesamtbetrag. Vinted verlangt von Gewerbetreibenden und von Verkäufern großer Mengen die Registrierung als Pro-Verkäufer. Ob und für wen Vinted Pro in Deutschland offen ist, nennen Vinteds eigene Hilfeseiten nicht einheitlich (Vinted-Pro-Leitfaden und Registrierung als Pro-Verkäufer (Vinted), geprüft am 2. Oktober 2026), und die Pro-Gebühren haben wir nicht ausgewertet. Klär das mit Vinted, bevor du als Gewerbetreibender dort crosslistest.

Für Mode kann mehr zählen, wo die Käufer sind, als was die Plattform nimmt. Wie du die zweite Plattform auswählst, steht unter auf wie vielen Plattformen verkaufen.

Sollte die niedrigste Gebühr entscheiden, wo du verkaufst?

Die niedrigste Gebühr sollte ein Unentschieden auflösen, nicht die Entscheidung treffen. Ein Artikel, der diese Woche verkauft, schlägt einen, der vier Monate steht, auch wenn die Gebühr höher ist: Vier Monate lang liegt das Geld, das du beim Einkauf bezahlt hast. Verkauf dort, wo deine Käufer sind, und vergleich dann die Gebühren der zwei oder drei Plattformen, die passen.

Wie oft ändern sich Verkaufsgebühren?

Oft genug, dass jede Angabe hier ein Datum trägt. Whatnot hat seine Verkaufsgebühr am 21. September 2026 auf Stufen nach Umsatz umgestellt (Whatnot-Verkäufergebühren (Whatnot Hilfe)). Depop hat 2024 die Verkaufsgebühr für Verkäufer in den USA gestrichen (Depop removes selling fees in the United States (Depop News, englisch)), für Verkäufer in Deutschland gilt sie weiter (Seller fees and charges (Depop Help Centre, englisch)). Prüf die Plattform, auf der du am meisten verkaufst, mindestens einmal im Jahr selbst.

Fragen zu Verkaufsgebühren

Wo kann ich in Deutschland ohne Gebühren verkaufen?
Als Privatperson auf eBay.de innerhalb Deutschlands, auf Vinted und auf Kleinanzeigen mit „Sicher bezahlen“. Bei Vinted und Kleinanzeigen trägt der Käufer die Gebühr. Optionale Extras wie Push oder Zusatzoptionen kosten trotzdem. Geprüft auf den Seiten der Plattformen am 2. Oktober 2026.
Worauf berechnet eBay die Verkaufsprovision?
Bei gewerblichen Verkäufern auf den Gesamtbetrag: Artikelpreis, Bearbeitungsgebühren, Versand, Umsatzsteuer und weitere Gebühren, plus einen Fixbetrag pro Bestellung. Private Verkäufer zahlen innerhalb Deutschlands keine Verkaufsprovision.
Kostet Vinted Verkäufer etwas?
Für das Hochladen und Verkaufen nicht. Vinted schreibt, dass dafür keine Gebühr erhoben wird. Käufer zahlen eine Käuferschutzgebühr und den Versand. Optionale Funktionen wie das Pushen von Artikeln kosten den Verkäufer.
Wer zahlt bei Kleinanzeigen die Gebühr für „Sicher bezahlen“?
Der Käufer. Kleinanzeigen schreibt: „Für Verkäufer ist dieser Service kostenlos“. Die Versandkosten übernimmt ebenfalls der Käufer, und du rufst das Versandetikett in der App ab.
Welche Gebühren zahle ich auf Etsy?
Eine Einstellgebühr pro Artikel, eine Transaktionsgebühr auf Artikel, Versand und Geschenkverpackung und eine Zahlungsbearbeitungsgebühr auf den Gesamtbetrag inklusive Versand und Steuern. Die aktuellen Sätze stehen auf Etsys Hilfeseite „Grundlegendes zu Etsy-Gebühren“.

Offenlegung Multichannel Reseller wird vom Team hinter FlowLister herausgegeben. FlowLister ist KI-Software für eBay-Angebote, die aus Artikelfotos vollständige eBay-Angebote macht: Titel, Beschreibung, Kategorie, Artikelmerkmale, Preis und Versand in etwa 30 Sekunden. FlowLister bepreist jeden Artikel anhand kürzlich verkaufter eBay-Artikel und zeigt die Verkäufe hinter der Zahl. Die Oberfläche ist englisch, und es ist KI, also prüf, was sie schreibt. Wir machen FlowLister, lies das also als Offenlegung, nicht als Test. Nichts auf dieser Website setzt FlowLister voraus.

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